Hydrokulturen: vermeintlich einfach – aber teurer

Pflanzen im Büro machen Mitarbeiter produktiver und zufriedener – das ist heute unbestritten. Untersuchungen haben ergeben, „dass Angestellte physisch, kognitiv und emotional stärker in ihre Arbeit hineingezogen würden – und damit noch engagierter arbeiteten. Vorhergehende Studien hätten zudem gezeigt, dass Bürobegrünung psychologischen Stress verringere, die Aufmerksamkeitsspanne verlängere und generell zum Wohlbefinden beitrage.“ (Quelle: Manager MagazinImmer mehr Unternehmen setzen deshalb auf Grün am Arbeitsplatz und entscheiden sich dabei auch für Hydrokulturen.

Bei Hydrokulturen wurzeln die Pflanzen in einem anorganischen Substrat statt in einem natürlichen Boden. Die Ernährung der Pflanzen erfolgt über eine wässrige Lösung anorganischer Nährsalze. Der Grund für die Wahl der Hydrokulturen liegt oft in der vermeintlich einfachen Pflege: Häufiges Gießen und Düngen sind nicht notwendig. Die Unternehmen erhoffen sich deshalb wenig Aufwand und Langlebigkeit. Allerdings sind Hydrokulturen empfindlicher als gedacht: Sie benötigen besondere Pflanzengefäße mit einem ausgeklügelten Flüssigkeitsspeicher, und für die richtige Dosierung von Nährlösung und Dünger braucht es Fachwissen und Erfahrung rund um Hydrokultur. Dafür werden oft Firmen beauftragt, die die Pflanzen in den jeweiligen Töpfen und Vasen nicht nur liefern, sondern auch regelmäßig für die Pflege der Hydrokulturen in die Büros kommen – ein kontinuierlicher Service, der seinen Preis hat. Zudem sind Hydrokulturen bereits in der Anschaffung alles anderes als günstig – die spezielle Kultivierung schlägt sich deutlich in den Kosten nieder. Am Markt übliche Mietmodelle für Hydrokulturen schützen nur vermeintlich vor diesen Investitionen, denn durch die Dauer der Verträge summieren sich die Ausgaben entsprechend.

Echtpflanzen kommen für viele Unternehmen nicht in Frage, weil die Pflege dafür besonders aufwändig ist. Regelmäßiges Wässern, Düngen, Umtopfen – kein Chef will seine Mitarbeiter als Hobbygärtner im Einsatz sehen. Wer trotzdem nicht auf ein grünes Ambiente am Arbeitsplatz verzichten will, den Preis und den Service für Hydrokulturen aber nicht zahlen möchte, findet in Kunstpflanzen eine charmante und überzeugende Alternative. Denn künstliche Grünpflanzen und Blumen sind de facto nicht mehr von ihren natürlichen Vorbildern zu unterscheiden – dafür muss man sie schon anfassen. Sie haben sich schon längst von ihrem verstaubten Image emanzipiert: Wenn die Qualität stimmt und die Kunstpflanzen modern und stilvoll arrangiert sind, schaffen sie eine einladende und harmonische Atmosphäre. Der Wohlfühl-Faktor ist also derselbe, der Pflege-Aufwand im Vergleich zu den Hydrokulturen aber wesentlich geringer, denn es gibt gar keinen: Die Pflanzen werden bestellt und dorthin platziert, wo sie den Raum schöner machen. Sie brauchen keinen speziellen Standort – auch eine Hydrokultur-Palme braucht Licht – und bleiben dauerhaft und gleichbleibend schön. Ein weiterer Vorteil: Die Kunstpflanzen sind im Gegensatz zu Echtpflanzen und Hydrokulturen absolut allergenfrei. Außerdem ziehen sie weder Insekten noch Schimmelpilze an. Für viele Arztpraxen beispielsweise ist das ein wichtiger Grund dafür, Hydrokulturen gegen künstliche Grünpflanzen zu ersetzen und so strenge Hygienevorschriften zu erfüllen.

Während Hydrokulturen meistens permanent an ihren einmal gewählten Standorten platziert bleiben, lassen sich künstliche Palmen oder Gräser viel schneller austauschen und neu dekorieren. Das bringt Abwechslung in die Raumgestaltung und findet ein positives Echo bei Kunden und Mitarbeitern. Individuelle Abonnements, bei denen die Pflanzen regelmäßig gewechselt werden, sind eine besonders komfortable Lösung. Beratung für die Auswahl ist immer dann extrem wichtig, wenn die Räume herausfordernd sind und gute Ideen für die grüne Gestaltung gefragt sind.

 

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