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Kunstpflanzen vs. Hydropflanzen

Viele Unternehmen, Praxen oder Kanzleien wollen auf eine hochwertige Innenraumbegrünung nicht verzichten. Doch die Möglichkeiten, wie man seine Räumlichkeiten am besten verschönert, sind schier grenzenlos: echte Blumen, Kunstblumen, Hydroblumen – was eignet sich denn eigentlich am besten für Büros und Co.? Wir stellen Ihnen im Folgenden zwei Alternativen zu herkömmlichen Pflanzen vor und zeigen Ihnen Vor- und Nachteile auf. So können auch Sie für Ihre vier Wände genau die richtigen Pflanzen finden.

Was sind Kunstpflanzen?

Kunstpflanzen sind künstliche Pflanzen, die aus verschiedenen Materialien wie Kunststoffen oder Seide hergestellt werden. Sie sind somit nicht echt und brauchen keine Pflege. Hochwertige Kunstblumen wie die von Blütenwerk sehen allerdings absolut lebensecht aus und sind von echten Pflanzen kaum zu unterscheiden. Es gibt verschiedene Arten von Kunstblumen. Sie werden zum Beispiel aus Wachs, Glas, Papier, Seide, Kunststoff, Seife, Ton oder Papiermaché hergestellt. Jede Pflanze gibt es auch als Kunstpflanze, von dekorativen Blumen wie Rosen und Tulpen über exotische Sukkulenten und Palmen bis hin zu Buchsbäumen oder Gräsern. Kunstblumen gibt es entweder geschnitten für Sträuße oder Blumenarrangements oder auch „eingepflanzt“ in Töpfe, Wände und Böden. Künstliche Pflanzen haben gegenüber echten Pflanzen zahlreiche Vorteile.

Vor- und Nachteile von Kunstpflanzen

Künstliche Pflanzen benötigen keinerlei Pflege. Sie müssen weder gegossen noch gedüngt oder geschnitten werden. Deshalb eignen sie sich besonders gut für Haushalte und Unternehmen, in denen nicht immer jemand zum Pflegen da ist, beziehungsweise man nicht so viel Zeit in die Pflege investieren möchte. Außerdem welken Kunstblumen nicht oder können kaputt gehen. Sie sehen immer frisch und unversehrt aus und können keinen Schädlingen wie Pilzen oder Bakterien zum Opfer fallen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass naturnahen Pflanzen überall aufgestellt werden können,  da sie nicht auf Licht, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit angewiesen sind und bringen darüber hinaus auch noch Grün in dunkle und trockene Räume. Dazu sind sie langlebig und müssen nicht nach ein paar Jahren ausgetauscht werden. Bei künstlichen Pflanzen entfallen zudem Folgekosten durch Wasserverbrauch, Düngemittel etc. Und da sie nicht ersetzt werden müssen, kann man – einmal angeschafft – viel Geld sparen. Kunstpflanzen sorgen wie echte Pflanzen auch für einen Wohlfühleffekt, da ihre Anwesenheit absolut beruhigend wirkt. Außerdem sind sie absolut allergenfrei, das heißt auch für Menschen mit Pollen oder Blütenallergie geeignet.

Im Gegensatz zu echten Pflanzen haben Kunstblumen auch ein paar Nachteile, die aber im Vergleich zu den Vorteilen eher nachrangig. Kunstblumen können die Luft nicht durch Fotosynthese reinigen und duften auch nicht nach Blumen. Dafür aber vor allem für Allergiker optimal geeignet. Künstliche Pflanzen sind in der Anschaffung teurer als echte Pflanzen, für entfallen dann aber etwaige Pflegekosten bzw. Ersatzbeschaffungen.  

 

Wo kann man Kunstpflanzen verwenden?

Kunstpflanzen können überall aufgestellt werden. Ob in den eigenen vier Wänden, in Büroräumen, Empfangszimmern, Arztpraxen und Krankenhäusern, Kanzleien, Fitnesscentern, Autohäusern oder vielen anderen Orten. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Dekoration können sie sowohl dunkle als auch helle Räumlichkeiten verschönern. Kunstblumen sehen in Sträußen, in Arrangements oder auch im Blumentopf wunderschön aus und hauchen tristen Räumlichkeiten damit Leben ein. Besonders gut sind sie für Räume geeignet, die sauber und keimfrei bleiben müssen, also zum Beispiel für Krankenhäuser, Arztpraxen oder Altenheime. Durch ihre Pflegeleichtigkeit sind sie auch gut für Büros geeignet, die nicht immer besetzt sind.

Was sind Hydropflanzen?

Hydropflanzen sind natürliche Pflanzen, die in Wasser angezüchtet werden. Das heißt, sie wachsen nicht in Erde, sondern in Blähton-Kugeln, die mit Wasser angereichert werden. Blähton-Kugeln sind kleine rötliche Kügelchen aus aufgeblähtem Ton, die durch ihre poröse Struktur gut Wasser speichern können. Außerdem kommen noch Nährstoffe hinzu, die die Pflanzen zum Überleben brauchen. Die Hydroblumen kommen somit ganz ohne konventionelle Blumenerde aus und wachsen deshalb etwas langsamer als Pflanzen in Erde. Grundsätzlich kann jede Pflanze in einer Hydrokultur gedeihen. Entweder man kauft sie als junge Setzlinge schon in der Hydrokultur oder stellt sie im Frühjahr auf Hydrokultur um. Dafür muss man vorsichtig die Wurzelballen von Erde befreien und auswaschen und die Blume dann in einen speziellen Topf mit Blähton stellen. In Hydrokulturen steht die Pflanze fast dauerhaft in Wasser, das heißt man muss weniger gießen. Allerdings muss man auch hier vorsichtig sein, damit sie nicht verfault. Selbst wasserscheue Blumen wie Orchideen gedeihen mit ein wenig Pflege und Erfahrung in Hydrokulturen. Wichtig ist ein sogenannter Wasserstandsanzeiger, durch den man genau erkennt, wie viel Wasser sich noch im Topf befindet.

Vor- und Nachteile von Hydropflanzen

Pflanzen, die in Hydrokultur gehalten werden, sind sehr pflegeleicht und können bis zu vier Wochen allein gelassen werden. Durch einen Wasserstandsanzeiger weiß man immer genau, wie viel man Gießen muss. Ein gewisser Pflegebedarf besteht aber doch, da die Pflanzen lebendig sind und somit trotz allem Wasser und Dünger benötigen. Hydropflanzen sind ideal für Allergiker oder hygienisch saubere Umgebungen wie Krankenhäuser geeignet, da sich im Blähton keine Pilzsporen und Bakterien entwickeln können. Vor allem aber sind Hydropflanzen lebendig und betreiben Fotosynthese. Dadurch reinigen sie die Luft und sorgen für eine besseres Raumklima.

Allerdings sind sie meist teurer als Pflanzen in Erde oder Kunstpflanzen. Die Anschaffung sowie die Ausgaben für Dünger, Blumentöpfe und Zubehör sind um einiges höher als bei „normalen“ Pflanzen. Der Wasserstandsanzeiger muss – vor allem in Gegenden mit hartem Wasser – regelmäßig aufwändig gereinigt werden. Im Blähton können außerdem keine Nährstoffe gespeichert werden wie in der Erde. Deshalb muss man Hydropflanzen regelmäßig düngen, damit sie wachsen und gedeihen. Das kostet Zeit und Geld. Pflanzen in Hydrokultur machen also auch Arbeit, wenn auch im Vergleich nicht so viel wie bei Pflanzen in Blumenerde. Ein weiterer Nachteil ist, dass Hydropflanzen nicht für Haushalte mit Kleinkindern oder Tieren geeignet sind.

Wo kann man Hydropflanzen verwenden?

Hydropflanzen sind relativ pflegeleicht und deshalb vor allem für Haushalte oder Unternehmen geeignet, die zwar echte Pflanzen in ihren Räumlichkeiten stehen haben, aber so wenig Aufwand wie möglich betreiben wollen. Hydropflanzen sind echte Pflanzen und deshalb auch auf Licht angewiesen. Sie müssen also in hellen Räumen aufgestellt werden. Außerdem sollte man darauf achten, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen, da sie ansonsten eingehen können. Wie bereits erwähnt, sollten Kinder und Tiere von den Pflanzen ferngehalten werden, da sie gerne die Blähton-Kugeln aus den Blumentöpfen entfernen oder auch verschlucken können.

 

Kunstpflanzen vs. Hydropflanzen – was ist besser?

Schaut man sich Vor- und Nachteile beider Arten an, fallen einem sofort viele Gemeinsamkeiten ins Auge. Beide Pflanzen sind sehr pflegeleicht und gut für Allergiker oder empfindsame Menschen geeignet. Während bei Kunstpflanzen allerdings überhaupt kein Aufwand für Gießen, Düngen und Schneiden entsteht, müssen auch Hydropflanzen gehegt und gepflegt werden. Hydropflanzen sind echte Blumen und können somit für eine saubere Luft und eine gute Atmosphäre sorgen, allerdings sind sie dadurch auch auf Licht, Luft und Wärme angewiesen. Kunstpflanzen haben außer ihrer Optik keine Auswirkung auf die Räumlichkeiten und können dafür aber überall aufgestellt werden. Selbst in Büros, in denen nicht immer jemand anwesend ist, können künstliche Pflanzen zur Verschönerung eingesetzt werden. Wem welche Alternative besser gefällt, ist natürlich immer dem persönlichen Geschmack überlassen. Für Unternehmen, Praxen, Kanzleien und Co., die eine pflegeleichte Raumbegrünung wünschen, sind künstliche Pflanzen allerdings die bessere Wahl.

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